Wie verbinde ich Astrologie und Schamanismus?

Mich faszinieren an der Astrologie die Transite. Ein Transit ist die Verbindung, die ein Planet am Sternenhimmel mit einem Planeten in einem Horoskop eingeht. Werden Transite von langsam laufenden Planeten ausgelöst, geht es um Entwicklungsprozesse, die über längere Zeit andauern.

Frauen kommen zu mir und möchten beispielsweise etwas über den Beruf wissen oder sie möchten wissen, wo sie gerade im Leben stehen. Sie finden vielleicht im Moment alles chaotisch und suchen Orientierung. Indem ich ihnen erzähle, welche Energien jetzt am Wirken sind, können sie ihre Erlebnisse besser einordnen. Eine Frau erzählt mir dann vielleicht detailliert, wie sie es erlebt. Die Themen, um die es geht, werden ihr bewusst. Das ist ein mentaler Prozess. Sie fühlt sich in dem, was sie wahrnimmt, auch bestärkt.

Es gibt aber Situationen, da hat sie überhaupt keinen Zugang zu einer Planetenenergie. Vielleicht fällt es ihr schwer sich durchzusetzen. Dann schlage ich ihr vor, ob sie eine schamanische Reise zu dieser  Planetenenergie (zum Mars) unternehmen will. Das wäre dann eine Reise in die mittlere Welt. So kann sie etwas über ihre Durchsetzungskraft erfahren.

Ich bin immer ganz begeistert von diesen schamanischen Reisen zu einer Planetenenergie. Was frau erlebt, so individuell auf sie abgestimmt, das hätte ich nie in Worten beschreiben können. Sie kann sich dann vor einer Besprechung wieder in diese Erfahrung hineinversetzen und lässt sich weniger von ihren Kollegen unterbrechen. In meinen Frauenkraftkreisen erzähle ich am Anfang immer erst etwas über die speziellen Tagesenergien. Dann teilt jede Frau in der Runde mit, wo sie gerade steht. Sie kann den Faden der Tagesenergie aufnehmen und für sich weiterspinnen. Das erleichtert ihr später das Formulieren der Absicht ihrer schamanischen Reise. Ich empfinde die Kombination von Astrologie und Schamanismus als äusserst bereichernd. Im Prinzip könnte jeder Planet des Horoskops bereist werden.

Text: Karin Hangartner
Foto: Sven Scheuermeier | Unsplash

Es wirbelt im Spiralnebel der Galaxien - 21.12.2020

Rechtzeitig zur grossen Jupiter/Saturn-Konjunktion am Nachthimmel auf 0° Wasserfrau am magischen Tag der Wintersonnwende spinnen die 6 Spinnerinnen ihr grosses Netz – die Spinnerinnen-Webseite ist geboren.

Altes und Neues
Traum und Wirklichkeit
weise Alte und Närrin
Licht und Dunkelheit
neue Technik und altes Handwerk
alte Geschichten und Utopien
Spinnertes und Weises

Das alles wirbelt im Spiralnebel der Galaxien, wird von den Spinnerinnen gespürt, erahnt, in Spinnmuster übersetzt und ins Inter-Netz übertragen und landet – bei euch.

Am 22. Dezember 2020 umarmt Lilith Uranus im Stier. Als freie, weibliche, zyklische, unabhängige Frauenpower hat sie ihren Teil ins Netzwerkprojekt eingewebt.
Könnte es bessere Hebammen für das Spinnerinnenprojekt geben?

Also sind wir da. Heute. Hier. Hurra

Text: Karin Hangartner

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