Die grummelige Bärin will zu Imbolc etwas machen.
Sie sucht nach Infos, schlägt in Büchern nach, taucht ins weite digitale Netz.
So viel Wissen. Altes, Neues, Wichtiges.
Visionen für ein ganzes Jahr.
Schon ziemlich hoch gegriffen.
Die verschlafene Bärin räkelt sich.
Macht sich auf in den Wald, sammelt Zweige für ein dreischenkliges Brigid-Kreuz.
Symbol für Urkraft, Befruchtung, Neubeginn.
Der saukalte Wind fährt ihr durch den Pelz.
Eisig. Bissig. Bis in die Knochen.
Zuhause dann: rein in die heisse Wanne.
Strom aus. Kerze auf den Wannenrand.
Und da ist es plötzlich, dieses reinigende, wärmende, lichte Brigid-Gefühl.
Gedankenblitze.
Zweige ins Badewasser einweichen – steht irgendwo geschrieben.
Geflochten, gewoben.
Und ehrlich: grausig. Wirklich grausig ist es geworden, mein Brigid-Kreuz.
Mit dem Ritualtuch „Yak küsst Brigid“ ging es leichter.
Da hat sich Brigid liebevoll mit der Yakwolle verwoben, schnurstracks und fast bis zur Unkenntlichkeit.
Der Weg ist das Imbolc.
Mein Yak-Brigid-Tuch wird zur Ritualdecke.
Ich stelle ein Licht darauf.
Und erinnere mich schmunzelnd an diese wankelmütige Zeit.
Meine Vision wird Leichtigkeit.
Sicher nicht das ganze Jahr.
Oder doch.
Text und Fotos: Annette Roemer

Schöne Sachen machst du!!
Und ein supertolles Layout für diese Seite hast du geschaffen!
Oh, wie schön…
DANKE liebe Gudula
Was für eine wankelmütige Zeit für grummelige Bärinnen !!!! Ich bin bezaubert.
Danke vielmals, liabi Iri
Auf dass wir noch gemeinsam, durch viele Wälder wandern und den Spirits unsere Lieder und Nüsslis schenken.