Die Neumondin und partielle Sonnenfinsternis in der Jungfrau am Sonntag, 21. September 2025 um 21.54 Uhr
Diese Sonnenfinsternis ist bei uns nicht sichtbar, da die Sonne schon untergegangen ist.
Das Besondere ist, dass es die zweite Neumondin in der Jungfrau ist, das kommt selten vor. Die erste Neumondin fand am 23. August auf 0 Grad Jungfrau statt, die jetzige Neumondin findet auf 29 Grad statt. Beides sind spezielle Grade. Bei 0 Grad beginnt etwas Neues, ist aber noch nicht wirklich da. Bei 29 Grad haben wir schon genügend Erfahrungen gesammelt, um bis zum 21. September zur Sonnenfinsternis mit Altem abschliessen zu können. Zugleich ist da die Erwartung eines Neustarts. Eine Dringlichkeit, ein Druck ist zu spüren.
Finsternisse sind immer Schwellenzeiten, Zeiten zwischen der Zeit.
Bei einer Sonnenfinsternis schiebt sich die Mondin zwischen Sonne und Erde und verdunkelt die Sonne. Dabei wird die Sonne nicht komplett verdunkelt, sondern nur teilweise. Die Sonne steht für unser Bewusstsein, unsere Persönlichkeit. Kommt das Licht wieder zurück, sehen wir dafür besonders klar. Wir sehen das, was wir vorher nicht sehen konnten.
Die Neumondin steht mit Merkur in der Waage zusammen. Es gibt viel in Beziehungsthemen zu verarbeiten. Uns wird aber auch bewusst, welche Beziehungen noch zu uns passen und welche nicht mehr passen.
Im Zeichen Jungfrau geht es um Alltägliches, das unsere Arbeit oder unsere Gesundheit betrifft. Die Jungfrau steht am absteigenden Mondknoten. Der absteigende Mondknoten steht für alte Muster, die wir loslassen können. Negatives Denken, Selbstkritik, Schuldgefühle, Vergleiche und Mangeldenken. All das, was uns klein hält, kommt hoch.
Statt uns auf unsere Fehler und Schwächen zu konzentrieren, fokussieren wir uns besser auf unser Potenzial, die Kraft unserer Träume und Visionen. Wir können unser Teil beitragen, unsere Hingabe an unsere Vision leben. Aber es braucht auch das Vertrauen in eine grössere Ordnung. Denn gerade aus dem vermeintlichen Chaos entsteht eine neue, sinnvollere Ordnung. Wenn wir unseren Impulsen folgen und dann loslassen, ordnen sich die Dinge von selbst. Viel besser als wir es uns vorstellen können. Es kommt zu Heilung und Klärung.
Der Neumondin steht der rückläufige Neptun in Widder und der rückläufige Saturn gegenüber. Sie bilden mit dem rückläufigen Uranus in Zwilling und dem rückläufigen Pluto eine Drachenfigur. Es kann zu plötzlichen Erkenntnissen, transformativen Prozessen und zur Klarheit kommen, wie du einen Neubeginn wagen kannst. Das sind, da alle Planeten rückwärts laufen, eher innere Prozesse.
Am Montag, den 22. September ist dann Herbst-Tagundnachtgleiche, die Sonne wandert in die Waage. Tag und Nacht, Licht und Schattenenergie sind im Gleichgewicht. Entspann dich, atme tief durch und geniesse diese ausgeglichene Energie und die kurze Ruhephase. Bis es dann weiter in den Herbst, in die dunklere Jahreszeit und die transformative Skorpionzeit übergeht. Die dich in tiefere Schichten bringt, dich auffordert tief zu fühlen und genau hinzuschauen.
Autorin: Karin Hangartner
Schichtbild: MBatty auf Pixabay, Annette Roemer
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