Fische

Sternzeichen Fische - Dagmar Steigenberger - Sonne Mond und Erde

♓️ Sternzeichen Fische – 20. Februar bis 20. März

Wenn du schon mal gefastet hast, kennst du das vermutlich: Nach einigen Tagen kehrt eine Ruhe und Leichtigkeit ein, die „Fasteneuphorie“. Die Träume werden intensiver, die Sinneswahrnehmungen ebenfalls.

Wenn die Sonne durchs Sternzeichen Fische wandert, ist Fastenzeit: die Zeit nach Fasching und Aschermittwoch oder – dem keltischen Jahreskreis entsprechend – die Zeit nach Imbolc. Bei diesem Vollmond-Fest aßen unsere Vorfahren alles auf, was sie noch an Vorräten hatten, bevor die Nahrung aufgrund der wärmeren Temperaturen (und der langen Lagerungszeit) faulig zu werden drohte. Danach blieb den Menschen nichts anderes übrig als zu fasten.

Auch der Name „Fasching“ hat etwas mit dem Fasten zu tun: Beim „vaschang“, dem Fastenschank wurde im 13. Jahrhundert ein letztes Mal Bier ausgeschenkt. Dann tauchte man ab in die 40 Tage lange Fastenzeit bis Ostern.

Das Einzige, was die Natur zur Fische-Zeit normalerweise in Massen bereithält, ist Wasser. Schmelzwasser, Regenwasser, all dieses Wasser wäscht uns nun gehörig durch und schafft in der Natur eine gute Grundlage für frisches Wachstum.

Um diese Zeit gut zu bewältigen, braucht es ein gewisses Urvertrauen darauf, dass die Natur schon macht, was nötig ist, und man selbst nichts zu machen braucht – genau das, was die Astrologie den Fischen als Qualität zuschreibt. Ähnlich haben es sich vermutlich die Göttin Aphrodite und ihr Sohn Eros im griechischen Mythos gedacht. Als sie dem winterlichen Sturm-Ungeheuer Typhon entkommen wollten, sprangen sie in die Fluten eines Flusses – darauf vertrauend, dass es mit der Verwandlung in zwei Fische schon klappen würde. Vermutlich hat es das auch, sonst würden die beiden nicht als Sternbild Fische am Himmel prangen.

In einem verwandelten Bewusstseins-Zustand bewegen sich auch die Fastenden: Sie schwanken zwischen Traum und Wirklichkeit … so lange bis sie mit frischer Nahrung wieder ins Hier und Jetzt katapultiert werden und die Zeit des Widders beginnt.

Autorin und Zeichnerin: Dagmar Steigenberger

Zwölf Sternzeichen

Die Astrologie ist eine ziemlich bodenständige Sache, finde ich. Denn eigentlich markieren die Sternzeichen verschiedene Stadien im Jahreszyklus der Natur. Die Babylonier haben diese Parallelen zwischen Sternenhimmel und Naturgeschehen als erste aufgezeichnet. Später ergänzten die Griechen die Deutungen um ihre südeuropäische Sichtweise.

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