Jede und jeder ist einmalig das, wofür wir in unser Leben gehen. Jede und jeder hat den eigenen Traum. Die Welt, die kleine wie die große, versucht uns in Schemen zu formen. Das ist so, weil es so ist mit uns Menschenkindern. Wir lernen zu gefallen, schon weil wir mitspielen und dazugehören wollen. Das Leben ist ein „Tête-à-Tête“ an Herausforderungen und wir haben im letzten Glied uns selbst, in allen Fragen, in allen Antworten.
Rundum reif
Ich bin reif.
Von vorne, von hinten, von der Seite.
Ich bin rundum rund, satt, zufrieden, glücklich, stolz.
Ich bin rundum einverstanden mit mir.
Ich mag meine rosaroten Wangen, meine Gedankengänge, meine Beweglichkeit, mein Zuhören, meine Antworten.
Ich bin rundum rund, pünktlich, aufmerksam, erfinderisch.
Ich mag meine Geduld, meinen Antrieb, meine Fehlbarkeit.
Ich bin rundum rund auf den Punkt zufrieden.
Ich bin schlau, fleißig, verrückt, kreativ.
Ich bin rundum rund im Sachen machen, im Hinschauen, im Kartoffelschälen.
Ich mag, wie ich durch die Gärten gehe, die Treppe putze, den Telefonhörer abnehme.
Ich bin rundum rund verantwortlich.
Ich mag meinen Mut, mein Warten, mein Überraschen, das Klare, das Sanfte in mir.
Ich bin rundum rund in meinem Tun, in meinen Rätseln, in meinen Lösungen für dieses, mein Leben.
Ich bin ich.
Epilog:
Unser jeder einzeln Leben hängt an einem anderen Faden des Lebens neben uns, an dem unserer Vorfahren, unserer Eltern, unseren Geschwister, unseres Nachbarn. Ein jeder von uns ist verknüpft wie ein Apfel am Ast des anderen Apfels, eines Apfelbaums.
Danke für dein Rundum Rund neben mir.
Autorin und Bild: Christiane Holsten
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